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Als wir zusammengepackt
hatten, fuhren wir am Morgen mit unserem Womo von La Liscia
auf der N193 nach Corte.
Corte sollte unser neuer Standort
für die nächsten Tage werden und es sollte auch der Campingplatz "De
Tuani" im Restonica
Tal werden. Wir hatten schon viel darüber gelesen. Wir fuhren
hin und hatten wieder mal Glück - allerdings schien der Platz
bereits über die Hälfte belegt zu sein. Es war nicht ganz
einfach mit unserem Womo noch einen einigermaßen geraden Platz
zu finden. Der ganze Campingplatz ist in einem Kiefernwald
gelegen und sehr natürlich gehalten - aber es gab warme Duschen
und ordentliche Toiletten. Es
ist auch ein gutes Restaurant dabei, allerdings hält sich die
Freundlichkeit der Betreiber in Grenzen.
Von jedem Platz aus hörte man die Restonica, die
in 1.711 m Höhe
im Rotondo-Massiv entspringt. In ihrem weiteren Verlauf stürzt
sie als schäumender Gebirgsbach übermütig
zu Tal - über 15 km durch Wälder bis hinab nach Corte,
wobei sie eine ganze Reihe natürlicher
Becken und Gumpen mit kleinen Wasserfällen
bildet, die im Sommer zum Baden einladen.
An einem Tag fuhren wir die Restonica-Schlucht entlang. Die kurvige
schmale Straße stieg stetig an und die hohen Felswände wurden
enger und enger. Man konnte nicht schnell fahren, denn der Straßenbelag
ließ oftmals zu wünschen übrig. Große Wurzeln von Bäumen wölbten
hier und da den Asphalt auf. Rechts und links sah man immer
wieder kleine Wasserfälle an den Felswänden. Es war wie in einer
Märchenwelt - wären da nicht am Ende des Tales auf dem Parkplatz
die Wächter gestanden und hätten Eintrittsgelder verlangt um
zu den Seen zu gelangen. Schnell kamen wir in die wirkliche Welt
zurück und beschlossen umzukehren. Es war Juni und noch keine
Hochsaison - aber Sonntag! Pech für uns.
Das machte nichts, denn die Rückfahrt war genauso schön. Immer
wieder bewunderten wir die steilen Felsen rechts und links der
Straße. Mittlerweile kamen uns einige Autos auf der engen Straße
entgegen. Zum Glück ist die Restonica-Schlucht ab dem Campingplatz
für Wohnmobile gesperrt. Es war für uns spannend genug die 6
km mit dem Wohnmobil von Corte in die Restonica-Schlucht zum
Campingplatz zu fahren.
... und weil die Strecke an diesem Morgen so
schön war, beschlossen wir gleich im Anschluss daran ins Ascotal
zu fahren. Auf der kleinen D18 fuhren wir bis Taverna und von
dort das letzte Stück auf der N197 bis zum Abzweig ins Ascotal.
Das Tal fing recht unspektakulär und im Vergleich zur Restonica-Schlucht
recht langweilig an. Doch nach einigen Kilometern änderte
sich das Bild und die Straße wurde immer enger und die Felswände
wurden immer höher und steiler. Wir machten Rast
in Asco, dem einzigen Ort im Tal, und genossen in dem Straßencafe
bei einem Cappuccino die tolle Aussicht. Hier hatte ich mir auch
einen leckeren Honig gekauft.
Nach Asco wurde
die Landschaft hochalpin. Die Berge waren nun über 2000 Meter
hoch und die Straße endete schließlich auf einem Felsplateau
- für uns etwas enttäuschend, weil es hier Lokale und Skilifte
gab. Aber so ist das im Tourismuszeitalter. Wir drehten
kurzer Hand wieder um, denn wir hatten noch ein Ziel - die Badegumpen!!!
Hier ließen wir es uns gutgehen und den Tag langsam ausklingen.
Am Abend suchten wir das Restaurant auf dem Campingplatz auf.
Das Essen war gut, die Freundlichkeit verbesserungswürdig.
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Acsotal
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Restonica Tal
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