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Es war unser letzter Tag auf Korsika
und unser Kurven-Berg-Abenteuer ging zuende. Man sagte uns
vor der Abreise dass eine Woche Korsika vollkommend ausreichend
sei. Wir hatten fast 2 Wochen und doch
so vieles nicht gesehen, obwohl wir auf Korsika fast 2.500
Kilometer gefahren sind.
Doch das ist für uns ein guter Grund um wiederzukommen ;-).
In aller Ruhe genossen wir unser letztes Frühstück mit Croissants
und Baguette. Die gab es jeden Morgen frisch auf dem
Campingplatz zu kaufen. Dann packten wir unsere "sieben Sachen"
zusammen und machten uns gegen Mittag auf nach Bastia. Die
Fähre sollte um 15.00h ablegen und wir lt. Unterlagen 2 Stunden
vorher einchecken. Wir waren überpünklich am Fährhafen angekommen
und unser Gate war noch geschlossen. So parkten wir vor dem
Hafengebäude und gingen auf der gegenüberliegenden Strasse
einen Kaffee trinken um uns die Zeit zu vertreiben.
Nach ca. 20 Minuten kamen wir wieder zurück und Jochen schaute
betroffen auf unser Auto: "wir haben einen Platten". Ich verstand
zuerst nur Bahnhof - und dann sah auch ich endlich das Malheur.
Das Auto hing hinten rechts ganz scheps. Sch..... und das
45 Minuten vor dem Check-in-Schluss!
Jochen versuchte zuerst
das Reserverad trotz dem aufgeladenen Motorrad zu lösen -
aber keine Chance. So lief er in Hochform auf - Motorrad abladen
- Reserverad unterhalb des Autos lösen - Auto aufbocken, was
bei diesen großen Reifen eine unendliche Geschichte war -
Rad wechseln, Reserverad wieder unter dem Auto anbringen -
Motorrad aufladen und verzurren. Er schaffte es in Rekordzeit
und das bei dieser Hitze. Ich traute
kaum zu Atmen und sah uns in Gedanken schon die Fähre umbuchen
- was durchaus keine Strafe gewesen wäre ;-). Meine Aufgabe
war, auf die einfahrenden Autos - im Besonderen auf die LKWs
- zu achten, damit sie nicht über Jochens Beine fuhren. Wir
standen nicht gerade optimal.
Gerade noch rechtzeitig trafen wir am Check-in-Schalter ein.
Das Schiff war zwar schon da, aber es bewegte sich über eine
halbe Stunde nichts. "Dann hätte ich mich mit dem Reifenwechseln
nicht so zu beeilen brauchen" schimpfte Jochen - und er hatte
recht.
Die Fährüberfahrt verlief ruhig und wie auch schon bei der
Anreise war die Fähre nur zu einem Drittel ausgelastet.
Wir hatten an Deck freie Platzwahl.
Zuerst
lagen wir eine Weile in der Sonne, doch bald war es zuviel
des Guten und wir suchten den Schatten auf. In Livorno angekommen,
fuhren wir am Meer entlang bis nach Torre del Lago und fanden
schließlich für die anstehende Nacht den Campingplatz Campeggio
dei Tigli.
Es gab ein gutes Restaurant wo
sogar deutsch gesprochen wurde. Aber nach unserem Geschmack
konnten die Pizzen nicht an die von Korsika heranreichen.
An diesem Abend tranken wir unser erstes Bier nach 2 Wochen
- hmmm lecker.
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Wichtig ist nicht,
wo
du bist,
sondern,
was du tust,
wo
du bist.
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